Industrie Augsburg, Bayern nicht börsennotiert (Midea, Delisting 2022) Aktiver Stellenabbau

KUKA AG –
Stellenabbau & Abfindung

Alles was betroffene KUKA AG-Mitarbeiter wissen müssen: aktueller Stellenabbau, Abfindungsformel, Sozialplan und rechtliche Einordnung.

3.900
Mitarbeiter Deutschland
Laufend
Stellenabbau
560
Stellen betroffen
0,6 bis 1,1*
Abfindungsfaktor
Ja
Betriebsrat vorhanden
bis 2029
keine betriebsbedingten Kündigungen

* Die Spanne ist eine redaktionelle Einschätzung von AbfindungsHero auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen wie Branche, Mitbestimmung, Ertragslage und veröffentlichter Regelungen. Sie ist keine Angabe des Unternehmens. Im Einzelfall verschieben Betriebszugehörigkeit, Alter und besonderer Kündigungsschutz das Ergebnis deutlich.

Unternehmenskennzahlen
14.600
Mitarbeiter weltweit
3,9 Mrd. €
Umsatz
Augsburg, Bayern
Hauptsitz
3.900
Mitarbeiter Deutschland
Industrie
Branche
nicht börsennotiert (Midea, Delisting 2022)
Börsennotierung
Entwicklung der Mitarbeiterzahl
Weltweit
0 5.000 10.000 15.000 20.000 16 2016: 13.188 13.188 17 2017: 14.256 14.256 18 2018: 14.235 14.235 19 2019: 14.014 14.014 20 2020: 13.700 13.700 21 2021: 14.128 14.128 22 2022: 15.064 15.064 23 2023: 14.726 14.726 24 2024: 14.761 14.761 25 2025: 14.619 14.619
Deutschland
0 2.000 4.000 6.000 16 2016: 4.739 4.739 17 2017: 5.147 5.147 18 2018: 5.147 5.147 19 2019: 4.863 4.863 20 2020: 4.587 4.587 21 2021: 4.376 4.376 22 2022: 4.373 4.373 23 2023: 4.373 4.373 24 2024: 4.275 4.275 25 2025: 3.887 3.887

Anmerkungen zur Entwicklung

  1. Standortangaben aus Medienberichten: rund 3.000 bis 3.200 Beschäftigte in Augsburg, rund 1.500 in Ungarn.
  2. 2026 · Abbau auf 560 Vollzeitstellen ausgeweitet, Kündigungsschutz in Augsburg bis Juli 2029 vereinbart.
Abfindung
Abfindungsfaktor
0,6 bis 1,1
Monatsgehälter pro Beschäftigungsjahr
Redaktionelle Schätzung
Verhandlungspartner
Betriebsrat und IG Metall
Abbau-Methode
Mix

Aktuelle Regelungen

Für den Abbau in Augsburg besteht seit Anfang 2025 ein Sozialplan, der eine sozialverträgliche Umsetzung bis Ende 2026 vorsieht. Zusätzlich haben KUKA und Betriebsrat vereinbart, am Standort Augsburg bis Juli 2029 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten; im Gegenzug werden tarifliche Erhöhungen und Sonderzahlungen verschoben oder ausgesetzt.

Einschätzung des Abfindungsfaktors

Wir leiten einen Abfindungsfaktor von 0,8 ab, mit einer Spanne von 0,6 bis 1,1. Dafür sprechen der Kündigungsschutz bis 2029, der jede einvernehmliche Trennung teurer macht, sowie der bestehende Sozialplan und die starke Stellung der IG Metall. Dämpfend wirkt die wirtschaftliche Lage: fehlende Aufträge über 100 Millionen Euro, Verlagerungen nach Ungarn und ein bereits mehrfach ausgeweiteter Abbau.

Der Faktor ist unsere Einschätzung, abgeleitet aus Kennzahlen wie Branche, Region, Mitbestimmung und wirtschaftlicher Lage, und keine Zusage des Unternehmens. Entscheidend bleibt Ihr Einzelfall: Betriebszugehörigkeit, Alter und besonderer Kündigungsschutz, etwa bei Schwerbehinderung, Schwangerschaft, Elternzeit oder einem Betriebsratsmandat, können das Ergebnis deutlich verschieben. Hinzu kommen weitere Umstände des Einzelfalls.

Abfindungsrechner für KUKA AG

Berechnen Sie in wenigen Sekunden, mit welcher Abfindung Sie bei KUKA AG rechnen können.

€
Durchschnitt der letzten zwölf Monate, inklusive Zulagen
Jahre
Angefangene Jahre über sechs Monate zählen voll

Der Richtwert ist eine Einschätzung, die wir aus den uns zugänglichen Informationen abgeleitet haben: Kündigungsschutz, Sozialplan, Gewerkschaft, betroffene Bereiche und wirtschaftliche Lage des Unternehmens. Er ist kein zugesicherter oder amtlicher Wert. Was am Ende tatsächlich gezahlt wird, hängt zusätzlich von Ihrer persönlichen Situation ab und ganz erheblich davon, wie verhandelt wird. Nach oben ist der Bereich bewusst offen, weil im Einzelfall deutlich mehr möglich ist.

Mögliche Abfindung
–
Trifft eines davon auf Sie zu?
Liegt Ihr Angebot darunter?
Tragen Sie ein, was Ihnen angeboten wurde. Wir ordnen es für Sie ein.
€

Die Berechnung ist eine unverbindliche Orientierung auf Basis der verbreiteten Regelformel und ersetzt keine Rechtsberatung. AbfindungsHero erbringt selbst keine Rechtsdienstleistungen, sondern vermittelt den Kontakt zu Anwältinnen und Anwälten für Arbeitsrecht. Ein gesetzlicher Anspruch auf eine Abfindung besteht nur in Ausnahmefällen. Die tatsächliche Höhe hängt zusätzlich von Alter, Unterhaltspflichten, einer möglichen Schwerbehinderung, der Wirksamkeit der Kündigung und dem Verhandlungsverlauf ab. Eine Beurteilung des Einzelfalls ist nur durch eine anwaltliche Prüfung möglich.

Stellenabbau-Ereignisse
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2026 Laufend
Kündigungsschutz für Augsburg bis Juli 2029

KUKA und der Betriebsrat einigten sich, am Stammsitz Augsburg bis Juli 2029 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Im Gegenzug werden einzelne tarifliche Gehaltserhöhungen und Sonderzahlungen verschoben oder ausgesetzt. Die Vereinbarung soll Investitionen ermöglichen und den Personalabbau begrenzen.

Keine Kündigungen
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2025 Laufend
Abbau 560 Stellen in Augsburg

KUKA startete Anfang 2025 ein Programm zum Abbau von 400 Stellen in Augsburg (300 in der Produktion, 100 in der Holding) mit Sozialplan und sozialverträglicher Umsetzung bis Ende 2026. Wegen fehlender Neuaufträge von mehr als 100 Millionen Euro wurde der Abbau auf 560 Vollzeitstellen ausgeweitet, überwiegend im Roboterbau. Teile der Aufgaben sollen nach Ungarn verlagert werden.

560 Stellen
Keine Kündigungen
✕
2024 Abgeschlossen
Abbau 215 Stellen im Anlagenbau

2024 vereinbarten Betriebsrat, IG Metall und Unternehmen für die Sparte Anlagenbau der KUKA Systems GmbH in Augsburg den Abbau von 215 der rund 500 Arbeitsplätze bis Ende 2025, sozialverträglich und möglichst ohne betriebsbedingte Kündigungen. Zusätzlich verzichteten alle Beschäftigten der Sparte einschließlich Führungskräften und Geschäftsführung bis Ende 2026 auf zehn Prozent ihres Bruttogehalts, verbunden mit einem Sonderkündigungsrecht der IG Metall.

215 Stellen
Keine Kündigungen

KUKA AG: Stellenabbau, Abfindung & Rechte der Mitarbeiter

Stellenabbau bei KUKA: 560 Stellen in Augsburg

KUKA streicht am Stammsitz Augsburg 560 Vollzeitstellen. Ursprünglich waren es 400, die das Unternehmen ab Anfang 2025 abbauen wollte, davon 300 in der Produktion und 100 in der Holding; im Laufe des Jahres wurde das Programm auf 560 ausgeweitet. Betroffen ist überwiegend der Roboterbau, ein kleinerer Teil die Konzernverwaltung. In Augsburg arbeiten rund 3.000 bis 3.200 Menschen. Als Grund nennt KUKA fehlende Neuaufträge von mehr als 100 Millionen Euro, die schwache Nachfrage aus der Automobilindustrie und wachsende Konkurrenz aus Asien. Teile der Aufgaben sollen nach Ungarn verlagert werden, wo bereits rund 1.500 Menschen für das Unternehmen arbeiten.

Der wichtigste Punkt für Beschäftigte: Kündigungsschutz bis Juli 2029

KUKA und der Betriebsrat haben sich darauf geeinigt, am Standort Augsburg bis Juli 2029 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Im Gegenzug werden einzelne tarifliche Gehaltserhöhungen und Sonderzahlungen verschoben oder ausgesetzt. Die Vereinbarung soll Investitionen ermöglichen und den Personalabbau begrenzen. Für den Abbau selbst besteht seit Anfang 2025 ein Sozialplan; er soll sozialverträglich bis Ende 2026 umgesetzt werden.

Der Anlagenbau ging voraus

Bereits 2024 vereinbarten Betriebsrat, IG Metall und Unternehmen für die Sparte Anlagenbau der KUKA Systems GmbH in Augsburg den Abbau von 215 der rund 500 Arbeitsplätze, sozialverträglich und möglichst ohne betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2025. Zusätzlich verzichteten alle Beschäftigten dieser Sparte einschließlich Führungskräften und Geschäftsführung auf zehn Prozent ihres Bruttogehalts, befristet bis Ende 2026 und verbunden mit einem Sonderkündigungsrecht der IG Metall, falls das Zukunftskonzept nicht umgesetzt wird. Hintergrund waren jahrelange Verluste in dieser Sparte.

Eigentümer und Umfeld

KUKA gehört seit 2017 dem chinesischen Midea-Konzern. Der Freistaat Bayern hat Unterstützung über Forschungsförderung und Transformationsmaßnahmen in Aussicht gestellt, verlangt dafür aber Zusagen zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Vorstandschef ist Christoph Shell.

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