Peek & Cloppenburg (Düsseldorf) –
Stellenabbau & Abfindung
Alles was betroffene Peek & Cloppenburg (Düsseldorf)-Mitarbeiter wissen müssen: aktueller Stellenabbau, Abfindungsformel, Sozialplan und rechtliche Einordnung.
* Die Spanne ist eine redaktionelle Einschätzung von AbfindungsHero auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen wie Branche, Mitbestimmung, Ertragslage und veröffentlichter Regelungen. Sie ist keine Angabe des Unternehmens. Im Einzelfall verschieben Betriebszugehörigkeit, Alter und besonderer Kündigungsschutz das Ergebnis deutlich.
Anmerkungen zur Entwicklung
- 2021 · Übernahme der dänischen Kaufhauskette Magasin du Nord mit sieben Häusern.
- 2023 · Rückgang in Deutschland durch das Schutzschirmverfahren: rund 350 Stellen in den Düsseldorfer Zentralbereichen und die Abschaltung des Onlineshops Fashion ID. Die Verkaufshäuser waren nicht betroffen.
Aktuelle Regelungen
Das Schutzschirmverfahren von 2023 ist abgeschlossen; damals fielen rund 350 von über 1.500 Stellen in den Düsseldorfer Zentralbereichen weg, die Verkaufshäuser waren nicht betroffen. Die anschließende Beschäftigungsgarantie lief Ende 2025 aus. Anfang Februar 2026 berichteten Branchenmedien über einen neuen Abbau von rund einem Viertel der Stellen in der Zentrale; das Unternehmen dementiert. Bestätigt ist bislang nur die Zusammenführung der Einkaufsorganisationen von P&C Düsseldorf und P&C Wien zum 1. Oktober 2026. Ein Sozialplan ist nicht bekannt.
Einschätzung des Abfindungsfaktors
Wir leiten einen Faktor von 0,6 ab, mit einer Spanne von 0,4 bis 0,9. Dafür sprechen die Mitbestimmung mit Betriebsrat und ver.di und die Erfahrung aus dem Schutzschirmverfahren, in dem ein Sozialplan verhandelt wurde. Dagegen sprechen die angespannte Lage im Modehandel, das Entgeltniveau im Verkauf und der Umstand, dass die Beschäftigungsgarantie aus der Sanierung Ende 2025 ausgelaufen ist.
Der Faktor ist unsere Einschätzung, keine Zusage des Unternehmens. In den Zentralbereichen in Düsseldorf ist die Lage anders als in den Verkaufshäusern: Dort berichteten Branchenmedien über einen neuen Abbau, den das Unternehmen dementiert hat. Dazu kommen Betriebszugehörigkeit, Alter und ein möglicher besonderer Kündigungsschutz. Hinzu kommen weitere Umstände des Einzelfalls.
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Der Richtwert ist eine Einschätzung, die wir aus den uns zugänglichen Informationen abgeleitet haben: Kündigungsschutz, Sozialplan, Gewerkschaft, betroffene Bereiche und wirtschaftliche Lage des Unternehmens. Er ist kein zugesicherter oder amtlicher Wert. Was am Ende tatsächlich gezahlt wird, hängt zusätzlich von Ihrer persönlichen Situation ab und ganz erheblich davon, wie verhandelt wird. Nach oben ist der Bereich bewusst offen, weil im Einzelfall deutlich mehr möglich ist.
Die Berechnung ist eine unverbindliche Orientierung auf Basis der verbreiteten Regelformel und ersetzt keine Rechtsberatung. AbfindungsHero erbringt selbst keine Rechtsdienstleistungen, sondern vermittelt den Kontakt zu Anwältinnen und Anwälten für Arbeitsrecht. Ein gesetzlicher Anspruch auf eine Abfindung besteht nur in Ausnahmefällen. Die tatsächliche Höhe hängt zusätzlich von Alter, Unterhaltspflichten, einer möglichen Schwerbehinderung, der Wirksamkeit der Kündigung und dem Verhandlungsverlauf ab. Eine Beurteilung des Einzelfalls ist nur durch eine anwaltliche Prüfung möglich.
Anfang Februar 2026 berichteten Textilwirtschaft und Manager Magazin, in der Düsseldorfer Zentrale solle rund ein Viertel der Stellen wegfallen, nach TW-Angaben etwa 300, vor allem in Marketing und Einkauf. Außerdem seien mehrere Betriebsvereinbarungen gekündigt sowie Sonderzahlungen und Zulagen gestrichen worden. Das Unternehmen hat den Stellenabbau auf Anfrage dementiert. Unbestätigt.
Die Peek & Cloppenburg Group führt die bisher getrennten Einkaufsorganisationen von P&C Düsseldorf und P&C Wien zum 1. Oktober 2026 in einer gruppenweiten Organisation zusammen, die für alle Märkte verantwortlich ist. Ein damit verbundener Stellenabbau ist nicht beziffert. Bei der Schwestergesellschaft P&C Wien wurden nach Branchenberichten bis Mitte Juli 2026 87 Stellen gestrichen.
Peek & Cloppenburg Düsseldorf durchlief ab März 2023 ein dreimonatiges Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung; Ende August 2023 stimmten die Gläubiger dem Insolvenzplan zu. Rund 350 von über 1.500 Arbeitsplätzen in den Düsseldorfer Zentralbereichen entfielen, eine ganze Hierarchieebene wurde gestrichen. Die rund 6.000 Beschäftigten der 67 Verkaufshäuser waren nicht betroffen. Abgebaut wurde über auslaufende Verträge, Eigenkündigungen und eine Transfergesellschaft; anschließend galt eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2025.
Peek & Cloppenburg (Düsseldorf): Stellenabbau, Abfindung & Rechte der Mitarbeiter
Die Insolvenz von 2023 ist abgeschlossen
Peek & Cloppenburg Düsseldorf durchlief ab März 2023 ein dreimonatiges Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung. Ende August 2023 stimmten die Gläubiger dem Insolvenzplan zu, das Unternehmen gilt seitdem als saniert und firmiert heute als Peek & Cloppenburg B.V. & Co. KG. In Deutschland gibt es zwei voneinander unabhängige Unternehmen dieses Namens, mit Hauptsitzen in Düsseldorf und Hamburg; betroffen war ausschließlich das Düsseldorfer Unternehmen.
Wer damals betroffen war und wer nicht
Im Zuge der Sanierung fielen rund 350 von über 1.500 Arbeitsplätzen in den Düsseldorfer Zentralbereichen weg, eine ganze Hierarchieebene unterhalb der Geschäftsführung entfiel. Die rund 6.000 Beschäftigten in den damals 67 Verkaufshäusern waren ausdrücklich nicht betroffen, geschlossen wurde kein Haus. Abgebaut wurde überwiegend ohne Kündigungen: über nicht verlängerte befristete Verträge und Probezeitverträge sowie über Eigenkündigungen; dem überwiegenden Teil der übrigen Betroffenen wurde der Wechsel in eine Transfergesellschaft angeboten. Für die verbleibende Belegschaft galt anschließend eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2025, die inzwischen ausgelaufen ist. Der damalige Geschäftsführer begründete die Schieflage mit dem stark defizitären Onlinegeschäft, das stationäre Geschäft sei profitabel.
Berichte über einen neuen Abbau in der Zentrale
Anfang Februar 2026 berichteten die Textilwirtschaft und das Manager Magazin, in der Düsseldorfer Zentrale solle rund ein Viertel der Stellen wegfallen, das wären etwa 300. Betroffen wären demnach vor allem Marketing und Einkauf. Berichtet wurde außerdem, dass mehrere Betriebsvereinbarungen gekündigt sowie Sonderzahlungen und Zulagen gestrichen wurden. Das Unternehmen hat den Stellenabbau auf Anfrage dementiert und keine Details bestätigt. Seit Dezember 2025 führt Constanze Freienstein die Geschäfte. Bestätigt hat das Unternehmen bislang nur eine Umstrukturierung im Einkauf: Die bisher getrennten Einkaufsorganisationen von P&C Düsseldorf und P&C Wien werden zum 1. Oktober 2026 in einer gruppenweiten Organisation zusammengeführt. Bei der Schwestergesellschaft P&C Wien wurden nach Branchenberichten bis Mitte Juli 2026 zudem 87 Stellen gestrichen. Wer in der Düsseldorfer Zentrale arbeitet, sollte Änderungen an Betriebsvereinbarungen und Zulagen im Blick behalten.
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