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Handel Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen nicht börsennotiert (Familienunternehmen) Stellenabbau angekündigt

Peek & Cloppenburg (Düsseldorf) –
Stellenabbau & Abfindung

Alles was betroffene Peek & Cloppenburg (Düsseldorf)-Mitarbeiter wissen müssen: aktueller Stellenabbau, Abfindungsformel, Sozialplan und rechtliche Einordnung.

7.300
Mitarbeiter Deutschland
Angekündigt
Stellenabbau
300
Stellen betroffen
0,4 bis 0,9*
Abfindungsfaktor
Ja
Betriebsrat vorhanden
Kein Ausschluss bekannt
Betriebsbedingte Kündigungen

* Die Spanne ist eine redaktionelle Einschätzung von AbfindungsHero auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen wie Branche, Mitbestimmung, Ertragslage und veröffentlichter Regelungen. Sie ist keine Angabe des Unternehmens. Im Einzelfall verschieben Betriebszugehörigkeit, Alter und besonderer Kündigungsschutz das Ergebnis deutlich.

Unternehmenskennzahlen
16.000
Mitarbeiter weltweit
1,0 Mrd. €
Umsatz
Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
Hauptsitz
7.300
Mitarbeiter Deutschland
Handel
Branche
nicht börsennotiert (Familienunternehmen)
Börsennotierung
Entwicklung der Mitarbeiterzahl
Weltweit
0 5.000 10.000 15.000 20.000 16 2016: 15.000 15.000 17 2017: 15.500 15.500 18 2018: 15.500 15.500 19 2019: 15.000 15.000 20 2020: 14.000 14.000 21 2021: 13.500 13.500 22 2022: 13.700 13.700 23 2023: 13.700 13.700 24 2024: 16.000 16.000 25 2025: 16.000 16.000
Deutschland
0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 16 2016: 9.000 9.000 17 2017: 9.300 9.300 18 2018: 9.300 9.300 19 2019: 9.000 9.000 20 2020: 8.400 8.400 21 2021: 8.100 8.100 22 2022: 7.900 7.900 23 2023: 7.150 7.150 24 2024: 7.300 7.300 25 2025: 7.300 7.300

Anmerkungen zur Entwicklung

  1. 2021 · Übernahme der dänischen Kaufhauskette Magasin du Nord mit sieben Häusern.
  2. 2023 · Rückgang in Deutschland durch das Schutzschirmverfahren: rund 350 Stellen in den Düsseldorfer Zentralbereichen und die Abschaltung des Onlineshops Fashion ID. Die Verkaufshäuser waren nicht betroffen.
Abfindung
Abfindungsfaktor
0,4 bis 0,9
Monatsgehälter pro Beschäftigungsjahr
Redaktionelle Schätzung
Verhandlungspartner
Betriebsrat und ver.di
Abbau-Methode
Mix

Aktuelle Regelungen

Das Schutzschirmverfahren von 2023 ist abgeschlossen; damals fielen rund 350 von über 1.500 Stellen in den Düsseldorfer Zentralbereichen weg, die Verkaufshäuser waren nicht betroffen. Die anschließende Beschäftigungsgarantie lief Ende 2025 aus. Anfang Februar 2026 berichteten Branchenmedien über einen neuen Abbau von rund einem Viertel der Stellen in der Zentrale; das Unternehmen dementiert. Bestätigt ist bislang nur die Zusammenführung der Einkaufsorganisationen von P&C Düsseldorf und P&C Wien zum 1. Oktober 2026. Ein Sozialplan ist nicht bekannt.

Einschätzung des Abfindungsfaktors

Wir leiten einen Faktor von 0,6 ab, mit einer Spanne von 0,4 bis 0,9. Dafür sprechen die Mitbestimmung mit Betriebsrat und ver.di und die Erfahrung aus dem Schutzschirmverfahren, in dem ein Sozialplan verhandelt wurde. Dagegen sprechen die angespannte Lage im Modehandel, das Entgeltniveau im Verkauf und der Umstand, dass die Beschäftigungsgarantie aus der Sanierung Ende 2025 ausgelaufen ist.

Der Faktor ist unsere Einschätzung, keine Zusage des Unternehmens. In den Zentralbereichen in Düsseldorf ist die Lage anders als in den Verkaufshäusern: Dort berichteten Branchenmedien über einen neuen Abbau, den das Unternehmen dementiert hat. Dazu kommen Betriebszugehörigkeit, Alter und ein möglicher besonderer Kündigungsschutz. Hinzu kommen weitere Umstände des Einzelfalls.

Abfindungsrechner für Peek & Cloppenburg (Düsseldorf)

Berechnen Sie in wenigen Sekunden, mit welcher Abfindung Sie bei Peek & Cloppenburg (Düsseldorf) rechnen können.

€
Durchschnitt der letzten zwölf Monate, inklusive Zulagen
Jahre
Angefangene Jahre über sechs Monate zählen voll

Der Richtwert ist eine Einschätzung, die wir aus den uns zugänglichen Informationen abgeleitet haben: Kündigungsschutz, Sozialplan, Gewerkschaft, betroffene Bereiche und wirtschaftliche Lage des Unternehmens. Er ist kein zugesicherter oder amtlicher Wert. Was am Ende tatsächlich gezahlt wird, hängt zusätzlich von Ihrer persönlichen Situation ab und ganz erheblich davon, wie verhandelt wird. Nach oben ist der Bereich bewusst offen, weil im Einzelfall deutlich mehr möglich ist.

Mögliche Abfindung
–
Trifft eines davon auf Sie zu?
Liegt Ihr Angebot darunter?
Tragen Sie ein, was Ihnen angeboten wurde. Wir ordnen es für Sie ein.
€

Die Berechnung ist eine unverbindliche Orientierung auf Basis der verbreiteten Regelformel und ersetzt keine Rechtsberatung. AbfindungsHero erbringt selbst keine Rechtsdienstleistungen, sondern vermittelt den Kontakt zu Anwältinnen und Anwälten für Arbeitsrecht. Ein gesetzlicher Anspruch auf eine Abfindung besteht nur in Ausnahmefällen. Die tatsächliche Höhe hängt zusätzlich von Alter, Unterhaltspflichten, einer möglichen Schwerbehinderung, der Wirksamkeit der Kündigung und dem Verhandlungsverlauf ab. Eine Beurteilung des Einzelfalls ist nur durch eine anwaltliche Prüfung möglich.

Stellenabbau-Ereignisse
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2026 Angekündigt
Berichte über Abbau in der Zentrale 02/2026

Anfang Februar 2026 berichteten Textilwirtschaft und Manager Magazin, in der Düsseldorfer Zentrale solle rund ein Viertel der Stellen wegfallen, nach TW-Angaben etwa 300, vor allem in Marketing und Einkauf. Außerdem seien mehrere Betriebsvereinbarungen gekündigt sowie Sonderzahlungen und Zulagen gestrichen worden. Das Unternehmen hat den Stellenabbau auf Anfrage dementiert. Unbestätigt.

300 Stellen
Kündigungen unbekannt
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2026 Angekündigt
Einkauf Düsseldorf und Wien wird zusammengelegt 10/2026

Die Peek & Cloppenburg Group führt die bisher getrennten Einkaufsorganisationen von P&C Düsseldorf und P&C Wien zum 1. Oktober 2026 in einer gruppenweiten Organisation zusammen, die für alle Märkte verantwortlich ist. Ein damit verbundener Stellenabbau ist nicht beziffert. Bei der Schwestergesellschaft P&C Wien wurden nach Branchenberichten bis Mitte Juli 2026 87 Stellen gestrichen.

Kündigungen unbekannt
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2023 Abgeschlossen
Schutzschirmverfahren und Abbau 350 Stellen

Peek & Cloppenburg Düsseldorf durchlief ab März 2023 ein dreimonatiges Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung; Ende August 2023 stimmten die Gläubiger dem Insolvenzplan zu. Rund 350 von über 1.500 Arbeitsplätzen in den Düsseldorfer Zentralbereichen entfielen, eine ganze Hierarchieebene wurde gestrichen. Die rund 6.000 Beschäftigten der 67 Verkaufshäuser waren nicht betroffen. Abgebaut wurde über auslaufende Verträge, Eigenkündigungen und eine Transfergesellschaft; anschließend galt eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2025.

350 Stellen
Mit Kündigungen

Peek & Cloppenburg (Düsseldorf): Stellenabbau, Abfindung & Rechte der Mitarbeiter

Die Insolvenz von 2023 ist abgeschlossen

Peek & Cloppenburg Düsseldorf durchlief ab März 2023 ein dreimonatiges Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung. Ende August 2023 stimmten die Gläubiger dem Insolvenzplan zu, das Unternehmen gilt seitdem als saniert und firmiert heute als Peek & Cloppenburg B.V. & Co. KG. In Deutschland gibt es zwei voneinander unabhängige Unternehmen dieses Namens, mit Hauptsitzen in Düsseldorf und Hamburg; betroffen war ausschließlich das Düsseldorfer Unternehmen.

Wer damals betroffen war und wer nicht

Im Zuge der Sanierung fielen rund 350 von über 1.500 Arbeitsplätzen in den Düsseldorfer Zentralbereichen weg, eine ganze Hierarchieebene unterhalb der Geschäftsführung entfiel. Die rund 6.000 Beschäftigten in den damals 67 Verkaufshäusern waren ausdrücklich nicht betroffen, geschlossen wurde kein Haus. Abgebaut wurde überwiegend ohne Kündigungen: über nicht verlängerte befristete Verträge und Probezeitverträge sowie über Eigenkündigungen; dem überwiegenden Teil der übrigen Betroffenen wurde der Wechsel in eine Transfergesellschaft angeboten. Für die verbleibende Belegschaft galt anschließend eine Beschäftigungsgarantie bis Ende 2025, die inzwischen ausgelaufen ist. Der damalige Geschäftsführer begründete die Schieflage mit dem stark defizitären Onlinegeschäft, das stationäre Geschäft sei profitabel.

Berichte über einen neuen Abbau in der Zentrale

Anfang Februar 2026 berichteten die Textilwirtschaft und das Manager Magazin, in der Düsseldorfer Zentrale solle rund ein Viertel der Stellen wegfallen, das wären etwa 300. Betroffen wären demnach vor allem Marketing und Einkauf. Berichtet wurde außerdem, dass mehrere Betriebsvereinbarungen gekündigt sowie Sonderzahlungen und Zulagen gestrichen wurden. Das Unternehmen hat den Stellenabbau auf Anfrage dementiert und keine Details bestätigt. Seit Dezember 2025 führt Constanze Freienstein die Geschäfte. Bestätigt hat das Unternehmen bislang nur eine Umstrukturierung im Einkauf: Die bisher getrennten Einkaufsorganisationen von P&C Düsseldorf und P&C Wien werden zum 1. Oktober 2026 in einer gruppenweiten Organisation zusammengeführt. Bei der Schwestergesellschaft P&C Wien wurden nach Branchenberichten bis Mitte Juli 2026 zudem 87 Stellen gestrichen. Wer in der Düsseldorfer Zentrale arbeitet, sollte Änderungen an Betriebsvereinbarungen und Zulagen im Blick behalten.

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Wie viel möglich ist, hängt an Ihrem konkreten Fall. Ein Anwalt für Arbeitsrecht aus unserem Netzwerk gibt Ihnen in einem kostenlosen Erstgespräch eine erste Einschätzung; mit dem Abfindungsrechner sehen Sie vorab die Größenordnung.